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Heilverfahren

Die Voraussetzungen für ein Heilverfahren

Ein Heilverfahren wird bei Ihrem zuständigen Kostenträger (z.B. Krankenkasse, Rentenversicherung etc.) beantragt.

Der erste Weg führt Sie immer zu Ihrem Haus- oder Facharzt. Er muss durch ein Attest bestätigen, dass ein Heilverfahren notwendig ist. Dieses Attest legen Sie der Krankenkasse vor und lassen sich dort einen Antrag für die Deutsche Rentenversicherung aushändigen. Den ausgefüllten Antrag schickt Ihr behandelnder Arzt an den zuständigen Kostenträger. 

Der Kostenträger wählt dann die Klinik aus und berücksichtigt dabei Ihren Patientenwunsch. Nach § 9 Abs. 1 Sozialgesetzbuch (SGB) IX haben Sie auf jeden Fall ein sogenanntes “Wunsch- und Wahlrecht”. D. h. Sie können Ihre Rehabilitationsklinik selbst auswählen, vorausgesetzt die Einrichtung ist für Ihr Krankheitsbild geeignet und zugelassen.

Eine Liste der Erkrankungen und Maßnahmen, nach denen ein Heilverfahren in Betracht kommt finden Sie unter Indikationen.

 

Kostenträger der Heilverfahren sind für:

  • Angestellte und Arbeiter, die Deutsche Rentenversicherung
  • Beamte, die Beihilfestelle und Privatversicherung
  • Selbstständige, der Patient (Erstattung nach Tarif durch die Versicherung)
  • Rentner und Hausfrauen, die Krankenkasse